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Backpack and Snorkel Lila ReiseführerLiegt direkt daneben Chùa Tịnh Độ Cư Sĩ Phật Hội Hưng Định TựDer buddhistische Khmer-Tempel Munirensay ist ein lebendiges Symbol der kulturellen Identität der Khmer und des Theravāda-Buddhismus im Süden Vietnams. Mit seinen goldenen Türmen, aufwendigen Schnitzereien und seiner ruhigen Atmosphäre bietet dieser Tempel Besuchern einen faszinierenden Kontrast zu den weithin bekannten vietnamesischen Pagoden im Mahāyāna-Stil.
Die Kunstfertigkeit der Gebäudeentwürfe hat uns sehr gut gefallen.
Der Munirensay-Tempel wurde 1946 von der örtlichen Khmer-Krom-Gemeinde erbaut und dient den in Can Tho lebenden Khmer-Buddhisten als spirituelles, pädagogisches und kulturelles Zentrum. Hier wird der Theravāda-Buddhismus praktiziert, der sich vom im Norden Vietnams verbreiteteren Mahāyāna-Zweig unterscheidet.
Der vollständige Name des Tempels in Khmer ist Wat Munirensay, was „Tempel des Friedens und des Wohlstands“ bedeutet. Die Architektur und die religiösen Praktiken spiegeln Traditionen wider, die mit dem kambodschanischen und thailändischen Buddhismus geteilt werden, und bieten eine seltene Gelegenheit, das Theravāda-Klosterleben Südostasiens in Vietnam zu erleben.
Einer der auffälligsten Aspekte des Munirensay-Tempels ist sein unverwechselbares Khmer-Design:
Goldene, abgestufte Türme (Prasats) erheben sich über der Haupthalle und symbolisieren den mythischen Berg Meru, das Zentrum des Universums in der buddhistischen Kosmologie.
Kunstvoll verzierte Dachkanten mit schlangenförmigen Naga-Figuren und Garuda-Motiven.
Wandgemälde und Schnitzereien stellen Szenen aus den Jataka-Geschichten dar – Geschichten aus früheren Leben Buddhas.
Hofstatuen Dazu gehören Darstellungen von Devas, Löwen und Schutzgeistern, die in der Khmer-Ikonographie üblich sind.
Im Inneren des Tempels finden Sie einen großen, sitzenden Buddha in traditioneller Theravāda-Haltung, umgeben von Opfergaben aus Weihrauch, Blumen und während der Gebetszeiten in Safran gekleidete Mönche.
Der Munirensay-Tempel ist nicht nur eine religiöse Stätte, sondern auch ein lebendiges Gemeinschaftszentrum:
Für lokale Khmer-Jugendliche werden Sprach- und Dharma-Kurse angeboten.
Der Tempel feiert im April das Khmer-Neujahr (Chaul Chnam Thmey) und im Herbst das Kathina Robe Offering Festival mit Paraden, Tänzen und traditioneller Musik.
Der Tempel trägt dazu bei, die Schrift, Bräuche und mündliche Überlieferungen der Khmer zu bewahren, was ihn zu einem wichtigen kulturellen Anker im Mekong-Delta macht.
Während der Feiertage zieht der Tempel sowohl Khmer- und vietnamesische Buddhisten als auch neugierige Touristen an. Besucher sind oft willkommen, Ritualen beizuwohnen, das Gelände zu fotografieren und mit den Mönchen zu sprechen – von denen einige Vietnamesisch, Khmer und sogar Englisch sprechen.
Std: Täglich geöffnet, normalerweise von 6:00 bis 18:00 Uhr
Eintrittspreis: Kostenlos (Spenden willkommen)
Kleiderordnung: Bescheidene Kleidung (Schultern und Knie bedeckt); Ziehen Sie Ihre Schuhe aus, bevor Sie die Treppe hinaufsteigen und Gebetsbereiche betreten
Hier sind einige Fotos, die wir gemacht haben:
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Autor: Rudy bei Backpack and Snorkel
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